Bewusste Entscheidungen im Leben treffen



Was macht dieser Satz mit dir? Woran denkst du bei diesem Satz? Hast du ihn vielleicht schon über, weil er an jeder Ecke fällt? Lange Zeit habe ich diesen Satz nur auf einer oberflächlichen Ebene verstanden. Ich habe ihn gehört und benutzt, aber ihn nicht verinnerlicht. Mir fehlte, bis vorhin, die wahre Bedeutung, die „Definition“ und das Ausmaß einer bewussten Entscheidung. Jetzt hat es klick gemacht und ich möchte mit dir meine Erfahrung teilen.


Eine bewusste Entscheidung kannst du mit einem aktiven Kurzbefehl am Computer oder Handy vergleichen.


Dein Computer / Handy ist ausgestattet mit Hardware und Software und im Hintergrund laufen automatische Programme die dafür sorgen, dass du ihn reibungslos benutzen kannst.


Was ist dein Part, wenn du am Computer / Handy bist? Du musst dich aktiv entscheiden was du als Nächstes mit diesem Computer / Handy anfangen willst. Stell‘ dir mal vor, dein Computer / Handy erwacht zum Leben und macht sich selbstständig. Öffnet oder schließt Programme, lässt was zu, andere Sachen klammert er aus. Alles auf Basis vorprogrammierter, automatischer Abläufe. Wie doof wäre das denn? Außerdem extrem hinderlich, um unsere Aufgaben und Ideen umzusetzen :-)


Automatische Programme sind wichtig, aber nur bis zum gewissen Grad bzw. nur dann, wenn sie unterstützend wirken. Ab dann setzt die Eigenermächtigung ein.

Zum Beispiel schreibe ich gerade diesen Text.


Mein Schreibprogramm ist geöffnet und ich kann, Kraft meiner bewussten Entscheidung, tippen. Im Hintergrund laufen automatische Programme meines Computers. Der Lüfter pustet, der Prozessor läuft im Hintergrund, der Bildschirm zeigt mir alles an, was ich sehen muss u.v.m. Um bei meinem Beispiel zu bleiben, kommt jetzt der Moment, an dem ich drucken will. Ich erteile dem Computer den Kurzbefehl zu drucken. Das ist meine aktive, bewusste Entscheidung im jetzt Moment. Ohne diesen Kurzbefehl würde er „nur“ im Hintergrund für die Grundstabilität sorgen und nicht weiter aktiv werden.


Wir brauchen unsere bewussten Entscheidungen, um einen Schritt weiterzukommen oder automatische Prozesse zu unterbrechen und neue Richtungen / Wege einzuschlagen bzw. damit das eintrifft was wir wollen.

Kannst du schon die Brücke zu dir erkennen?


Dein Gehirn ist dein Supercomputer, im Grunde ist dein ganzer Körper dein Supercomputer. Alles läuft im perfekten Einklang, automatisch im Hintergrund ab. Immer dann, wenn dir Gedanken und Impulse kommen, etwas zu tun / zu lassen, zu verändern usw. ist es ein aktiver Kurzbefehl an dich selber.


Eine bewusste Entscheidung ist ein Kurzbefehl an dich selber. Etwas kommt dir in den Sinn, an die Oberfläche. Es ist das „halt stop, bis hier und nicht weiter“, oder „ja, ich traue mich!“, „ich mache dies, ich mache jenes“.

Warum ist das so wichtig, dass dir das klar wird? Wir Menschen neigen dazu, in unseren automatischen Denkmustern und- verhalten zu bleiben. Das hat viele Gründe, die an dieser Stelle ausgeklammert we